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Österreich hat bereits zu Beginn des Ratsvorsitzes klar gemacht, dass die soziale Dimension der Europäischen Union stärker betont werden muss. Wirtschaft und Beschäftigung können nur im Einklang mit der sozialen Sicherheit wachsen. Beim heutigen Rat ist diese neue soziale Ausrichtung einhellig befürwortet worden. "Ich sehe hier einen echten Fortschritt, denn wir haben mit der offenen Methode der Koordinierung eine klare und effektive Methode gefunden, um die Umsetzung der sozialen Ziele auch tatsächlich verfolgen zu können", erklärte Ratsvorsitzende Ursula Haubner.
Vorrangig soll Armut, insbesondere die Kinderarmut bekämpft werden. "Die Erwerbsbeteiligung beider Elternteile spielt hier eine Hauptrolle. Ebenso eine starke und funktionierende Familienförderung", so Haubner.
Der österreichische Ratsvorsitz widmet sich auch verstärkt der Demographie und sieht die demographische Entwicklung in Europa als Chance, wenn sich die Berufstätigkeit nicht mehr gegen den Kinderwunsch richtet und wenn es gelingt, auch der älteren Generation Erwerbsbeteiligungschancen verstärkt anzubieten. Die sozialpolitischen Aspekte sollen nun in den Frühjahrsgipfel einfließen und in den einzelnen Mitgliedsstaaten konkret umgesetzt werden.