.
Direkt zum Inhalt.
Direkt zum Inhalt.
Tagungskalender 2006
Jänner
.
Februar
.
März
.
April
.
Mai
.
Juni
.
Mai
  Mo Di Mi Do Fr Sa So  
  1
.
2
.
3
.
4
.
5
.
6
.
7
.
 
  8
.
9
.
10
.
11
.
12
.
13
.
14
.
 
  15
.
16
.
17
.
18
.
19
.
20
.
21
.
 
  22
.
23
.
24
.
25
.
26
.
27
.
28
.
 
  29
.
30
.
31
.
.
.
.
.
 
 
.
.
.
.
.
.
.
 
 
.
.
.
.
.
.
.
 
Service
.
.
.
.
.
.
.

Presseaussendungen

12.06.2006

Mit hoher Brisanz zu einer Integrativen Informationsgesellschaft

 

Im Gastgeberland Lettland fand am 11. und 12. Juni eine Ministerkonferenz zum Thema „Digitale Integration“ unter dem Vorsitz von Frau Bundesministerin Ursula Haubner als Vertreterin des österreichischen Ratsvorsitzes statt.

Eine integrative Informationsgesellschaft steht ganz oben auf der politischen Prioritätenliste der Europäischen Union. Es geht darum, dass die neuen „digitalen Möglichkeiten“ der Informationsgesellschaft auch von derzeit noch ausgeschlossenen Gruppen genützt werden können.

Mit ambitionierten Zielen bis 2010 will die EU den Zugang zu Information, Kommunikation und Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) besonders für ältere Menschen, für Menschen mit Behinderungen, für Frauen, niedrig qualifizierte Menschen und benachteiligte Jugendliche deutlich anheben. Unter dem Vorsitz von Sozialministerin Ursula Haubner als Vertreterin des österreichischen Ratsvorsitzes und im Beisein von EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien Viviane Reding, widmete sich eine hochrangige Ministerkonferenz einem breit angelegten Integrationsansatz von IKT.

Ursula Haubner: „Das Potenzial der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien bietet viele Chancen der sozialen Integration, der Kommunikation und Teilhabe, deshalb müssen die Produkte und Dienstleistungen besonders für isolierte und älteren Menschen oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen zugänglich sein. Das ist für mich ein MUSS, denn sonst schaffen wir mit dem Fortschritt der IKT eine neue Ausgrenzung und eine neue Zwei-Klassen-Gesellschaft“.

Obwohl die digitale Vernetzung weltweit möglich ist, gibt es noch enorme geografisch-regional bedingte Einschränkungen durch fehlende Anschlüsse zu Breitbandnetzen. Innerhalb der EU soll daher bis 2010 der Zugang zu Breitbandnetzen für 90% der Bevölkerung ermöglicht werden – das ist ein wesentlicher Beitrag zum wirtschaftlichen Aufholprozess.

 

Datum: 16.06.2006