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Im Rahmen eines informellen Treffens der europäischen Gesundheitsminister/innen heute, Freitag, in Wien, thematisierte Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat eine EU-weite Koordinierung der Informationspolitik über Geflügelpest. „Der beste Weg, um die Bevölkerung vor dieser Tierseuche zu schützen, ist eine offensive und transparente Informationspolitik, die sowohl eine realistische Lageeinschätzung, die ergriffenen und geplanten Maßnahmen sowie die Möglichkeiten des Selbstschutzes umfasst“, so die Ministerin am Rande einer Pressekonferenz. „Der Bevölkerung muss klar kommuniziert werden, dass das Infektionsrisiko in erster Linie vom eigenen Verhalten abhängt. Denn die Vogelgrippe-Humanfälle in den Ländern Asiens aber auch in der Türkei hätten verhindert werden können, wenn die Bevölkerung ausreichend über das Infektionsrisiko informiert worden wäre.“
Nach einer europäischen und globalen Lage- und Risikoeinschätzung stellte Rauch-Kallat als best practice Beispiel die Kommunikationsstrategie Österreichs im Kampf gegen die Geflügelpest vor. So sei derzeit beispielsweise ein Informationspaket für kleine Kinder sowie Schülerinnen und Schüler an alle österreichischen Schulen und Kindergärten unterwegs. „Definierte Risikogruppen wie Ärzt/innen, Veterinärmediziner/innen, Geflügelzüchter aber auch Kinder, Pensionist/innen oder Reisende sollen künftig gezielt angesprochen und informiert werden“, sagte die Gesundheitsministerin.