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Pressekonferenz mit
Die Verlängerung der Lebenserwartung, der starke Anstieg der über 60-Jährigen und die anhaltend niedrige Geburtenrate sind wesentliche Faktoren für die zukünftige soziale und wirtschaftliche Entwicklung Europas. Im Jahr 2010 wird es erstmals mehr 55 bis 64-Jährige als 15 bis 24-Jährige geben. Diese Entwicklungen haben Auswirkungen auf Wirtschaftswachstum, Arbeitsmärkte und soziale Sicherheit.
Mit der Veröffentlichung des Grünbuchs „Angesichts des demografischen Wandels – eine neue Solidarität zwischen den Generationen“ hat die Europäische Kommission aufgezeigt, dass aktives Handeln auf nationaler und europäischer Ebene notwendig ist.
Dieses Grünbuch streicht drei Prioritäten hervor:
Auch der österreichische Ratsvorsitz widmet diesem Thema eine hochrangige Konferenz, an welcher der zuständige EU-Kommissar Vladimír Špidla und Expert/innen aus insgesamt 33 Ländern teilnehmen. Im Mittelpunkt der Diskussionen steht die „Familie“. Obwohl Familienpolitik in den Kompetenzbereich der jeweiligen Mitgliedstaaten fällt, kommt der Familie im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel eine gesamteuropäische Bedeutung zu. Der Austausch von Erfahrungen und best practice zwischen den Mitgliedsstaaten ist wichtig und muss daher gefördert werden.
Die österreichische Position bezieht sich auf die Stärkung der Familien, um dem demografischen Wandel erfolgreich begegnen zu können. „Familie heute“ bedeutet einerseits interne Partnerschaft zwischen Müttern und Vätern sowie Generationenbeziehungen und andererseits externe Partnerschaft mit Arbeitswelt und Öffentlichkeit, sowohl auf nationaler als auch regionaler Ebene.
Neue Allianzen und Netzwerke tragen zu einer familienorientierten Arbeits- und Lebenswelt bei. Familien sind die Voraussetzungen für die Zukunftssicherung, das wirtschaftliche Wachstum und den sozialen Zusammenhalt Europas.
Dokumente zum Download: