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GASP Erklärungen

31.05.2006

Erklärung des Vorsitzes im Namen der Europäischen Union zu den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien


 

Die Europäische Union begrüßt die Durchführung freier Wahlen am 28. Mai 2006 und spricht Präsident Alvaro Uribe Velez zu seinem eindeutigen Sieg und seiner Wiederwahl für eine zweite Amtszeit als Präsident Kolumbiens ihre herzlichen Glückwünsche aus.

Die Europäische Union ist zuversichtlich, dass die kolumbianische Regierung während der zweiten Amtszeit von Präsident Uribe ihre Bemühungen zur Durchsetzung der Rechtsstaatlichkeit im gesamten Land und ihren Kampf gegen den Terrorismus und gegen die Herstellung von illegalen Drogen und den Handel damit wird fortsetzen können. Die Europäische Union versichert  der kolumbianischen Bevölkerung erneut ihre Solidarität. Sie ruft alle illegalen bewaffneten Gruppen auf, ernsthaft an der Suche nach einer Verhandlungslösung für den internen bewaffneten Konflikt mitzuwirken. Die Europäische Union weist noch einmal darauf hin, dass für die Zeit bis dahin eine humanitäre Vereinbarung getroffen werden muss.

Die Europäische Union bekräftigt ihre Bereitschaft, ihre ausgezeichneten Beziehungen zu Kolum bien fortzuführen und den politischen Dialog, die Handelsbeziehungen und die wirtschaftlichen Verbindungen, insbesondere im Rahmen der regionalen Zusammenarbeit mit den Andenstaaten, weiter zu verbessern. Sie wird die demokratische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung und  die Wiederherstellung des Friedens in Kolumbien  weiterhin uneingeschränkt unterstützen.

Die Beitrittsländer Bulgarien und Rumänien, die Bewerberländer Türkei und Kroatien* und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien*, die Länder des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses und potenziellen Bewerberländer Albanien, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien und Montenegro und die dem Europäischen Wirtschaftsraum angehörenden EFTA-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen sowie die Ukraine und die Republik Moldau schließen sich dieser Erklärung an.

* Kroatien und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien nehmen weiterhin am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teil.

 

Datum: 06.06.2006