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Die Europäische Union begrüßt die Unterzeichnung des Rechtsakts zur Abschaffung der Todesstrafe in den Philippinen am 24. Juni 2006 durch Präsidentin Arroyo. Die Europäische Union hofft sehr, dass diese Entscheidung andere Länder in der Region darin bestärken wird, diesem Beispiel zu folgen.
Die Europäische Union ist der Ansicht, dass die Menschenwürde durch die Abschaffung der Todesstrafe einen höheren Stellenwert erhält und den Menschenrechten zunehmend mehr Geltung verschafft wird. Sie bekräftigt noch einmal ihr Ziel, auf die weltweite Abschaffung der Todesstrafe hinzuarbeiten.
Die Europäische Union hofft auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Philippinen zur Förderung unseres gemeinsamen Ziels, der weltweiten Abschaffung der Todesstrafe.
Die Beitrittsländer Bulgarien und Rumänien, die Bewerberländer Türkei und Kroatien* und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien*, die Länder des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses und potenziellen Bewerberländer Albanien, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien und die dem Europäischen Wirtschaftsraum angehörenden EFTA-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen sowie die Ukraine und die Republik Moldau schließen sich dieser Erklärung an.
* Kroatien und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien nehmen weiterhin am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teil.