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GASP Erklärungen

16.06.2006

Erklärung des Vorsitzes im Namen der Europäischen Union zu dem terroristischen Bombenanschlag in Sri Lanka, mit Assoziierung von Drittstaaten vom 20. Juni 2006


 

Die Europäische Union verurteilt aufs Schärfste die jüngsten Gewalttaten in Sri Lanka und insbesondere den Bombenanschlag auf einen Bus, bei dem Dutzende unschuldiger Menschen getötet und viele andere verletzt wurden. Dieser verabscheuenswürdige Gewaltakt – der blutigste seiner Art seit der Unterzeichnung der Waffenstillstandsvereinbarung im Jahr 2002 – stellt eine weitere eklatante Verletzung dieser Vereinbarung dar.

Die EU ruft alle Parteien auf, der Gewalt auf der Stelle ein Ende zu setzen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um den Waffenstillstand zu konsolidieren und auf eine dauerhafte politische Lösung des Konflikts hinzuarbeiten, damit die Bevölkerung Sri Lankas von dem Martyrium des seit zwanzig Jahren andau¬ernden Konflikts befreit wird.

Die Beitrittsländer Bulgarien und Rumänien, die Bewerberländer Türkei und Kroatien* und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien*, die Länder des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses und potenziellen Bewerberländer Albanien, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien und das dem Europäischen Wirtschaftsraum angehörende EFTA-Land Liechtenstein sowie die Ukraine und die Republik Moldau schließen sich dieser Erklärung an.

* Kroatien und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien nehmen weiterhin am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teil.

 

 

Datum: 20.06.2006