.
Direkt zum Inhalt.
Direkt zum Inhalt.
Tagungskalender 2006
Jänner
.
Februar
.
März
.
April
.
Mai
.
Juni
.
Mai
  Mo Di Mi Do Fr Sa So  
  1
.
2
.
3
.
4
.
5
.
6
.
7
.
 
  8
.
9
.
10
.
11
.
12
.
13
.
14
.
 
  15
.
16
.
17
.
18
.
19
.
20
.
21
.
 
  22
.
23
.
24
.
25
.
26
.
27
.
28
.
 
  29
.
30
.
31
.
.
.
.
.
 
 
.
.
.
.
.
.
.
 
 
.
.
.
.
.
.
.
 
Service
.
.
.
.
.
.
.

GASP Erklärungen

23.02.2006

Erklärung des Vorsitzes im Namen der Europäischen Union zum Bombenanschlag auf die Imam-Ali-Hadi-Moschee in Samarra


 

Die Europäische Union verurteilt den kriminellen und frevelhaften Bombenanschlag auf die Imam-Ali-Hadi-Moschee, der am 22. Februar 2006 in Samarra verübt wurde und der Konflikte zwischen den Glaubensgemeinschaften ausgelöst hat. Der Anschlag untergräbt Frieden und Stabilität, und es besteht die Gefahr, dass der politische Prozess in Irak scheitert.

Dieser schreckliche Angriff auf eines der bedeutendsten Heiligtümer der Schiiten in Irak, das nicht nur für gläubige Schiiten heilig ist, sondern auch zum nationalen Kulturerbe aller Iraker zählt, und der Verlust von Menschenleben bei den Vergeltungstaten sind ein Beleg dafür, dass alle Volks¬gruppen in Irak unbedingt ein Höchstmaß an Zurückhaltung wahren müssen.

Die Europäische Union schließt sich dem Aufruf der politischen und religiösen Führer des Irak zur Zurückhaltung und zum Verzicht auf Vergeltung an und appelliert an die Iraker, sich im Geiste des Dialogs und des gegenseitigen Respekts zusammenzufinden, da dies eine unabdingbare Voraus¬setzung für die nationale Aussöhnung darstellt.

Die Beitrittsländer Bulgarien und Rumänien, die Bewerberländer Türkei und Kroatien* und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien*, die Länder des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses und potenziellen Bewerberländer Albanien, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien und Montenegro und die dem Europäischen Wirtschaftsraum angehörenden EFTA-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen sowie die Ukraine und die Republik Moldau schließen sich dieser Erklärung an.

* Kroatien und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien nehmen weiterhin am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teil.

 

Datum: 25.02.2006