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GASP Erklärungen

25.04.2006

Erklärung des Vorsitzes im Namen der Europäischen Union zur Lage in Sri Lanka, mit Assoziierung von Drittstaaten vom 27. April 2006


 

Die EU verurteilt auf das Schärfste den heutigen Anschlag im Armeehauptquartier in Colombo. Die EU spricht den Angehörigen der Personen, die dabei ums Leben gekommen sind oder verletzt wurden, sowie der Regierung und der Bevölkerung von Sri Lanka angesichts dieser tragischen Opfer ihr tief empfundenes Beileid aus.

Es darf nicht zugelassen werden, dass dieser verabscheuungswürdige Terroranschlag die Aussichten auf Frieden in Sri Lanka bedroht.

Wir unterstützen weiterhin die entschlossenen Bemühungen des norwegischen Friedensvermittlers um eine weitere Runde von Gesprächen zur Konsolidierung der Waffenstillstandsvereinbarung zwischen der LTTE und der Regierung von Sri Lanka.

Die EU ruft sowohl die LTTE als auch die Regierung von Sri Lanka auf, von weiteren Handlungen, die den Friedensprozess gefährden könnten, abzusehen.

Die Beitrittsländer Bulgarien und Rumänien, die Bewerberländer Türkei und Kroatien* und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien*, die Länder des Stabilisierungs- und Assozi¬ierungsprozesses und potenziellen Bewerberländer Albanien, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien und Montenegro und das dem Europäischen Wirtschaftsraum angehörende EFTA-Land Liechtenstein sowie die Ukraine und die Republik Moldau schließen sich dieser Erklärung an.

* Kroatien und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien nehmen weiterhin am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teil.

 

Datum: 27.04.2006