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Vertrag von Nizza, „Erklärung zur Zukunft der Europäischen Union“ und Aufruf zur öffentlichen Debatte
Europäischer Rat von Laeken, Einberufung des „Konvents zur Zukunft Europas“
Beginn der Konventsarbeiten
Der Konvent präsentiert den „Entwurf eines Vertrags über eine Verfassung für Europa“.
Beginn der Regierungskonferenz zur Änderung der Verträge und zur Beschlussfassung über den Vertragsentwurf.
Die Staats- und Regierungschefs können in Brüssel vorerst keine Einigung über einen Vertrag über eine Verfassung für Europa erzielen.
Der Europäische Rat beschließt die Wiederaufnahme der Verhandlungen im Rahmen der Regierungskonferenz.
Einigung der Staats- und Regierungschefs über den „Vertrag über eine Verfassung für Europa“
Feierliche Unterzeichnung des Verfassungsvertrags in Rom
In den EU-Mitgliedstaaten finden die Ratifikationsverfahren des Vertrages über eine Verfassung für Europa statt.
Litauen, Ungarn, Slowenien, Italien, Griechenland, Spanien, Österreich, Lettland, Zypern, Malta, Luxemburg, Belgien und Estland
Slowakei und Deutschland
Spanien (pos.), Frankreich (neg.), Niederlande (neg.) und Luxemburg (pos.).
Irland, Großbritannien, Portugal, Dänemark, Polen, Tschechische Republik (alle haben Referenden geplant); Finnland und Schweden (rein parlamentarische Verfahren).
Der Verfassungsvertrag sieht als Datum für sein Inkrafttreten den 1. November 2006 vor. Durch den gegenwärtigen Stand der Ratifizierungsverfahren ist dieses Datum unrealistisch geworden.